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Gemeinde Berg am Starnberger See  |  E-Mail: info@gemeinde-berg.de  |  Online: http://www.gemeinde-berg.de

Aktuelles

26.01.2015

Aktuelles zum Bauverlauf der Windenergieanlagen finden Sie auf der Homepage der Bürgerwind Berg GmbH & Co. KG.

 

30.11.2015

Heute Vormittag wurde durch Knopfdruck von Herrn ersten Bürgermeister Rupert Monn in Anwesenheit von Herrn zweiten Bürgermeister Andreas Hlavaty, Frau Pia Zordick (Ingenieurbüro Sing) und zwei Mitarbeitern der Firma Enercon, die erste Windkraftanlage in Betrieb genommen. Die vier Windkraftanlagen sollen zukünftig jährlich 28 Millionen kWh erzeugen, das entspricht etwas mehr als dem jährlichen Stromverbrauch in unserem Gemeindegebiet. Die übrigen drei Windkraftanlagen gehen aller Voraussicht nach bis Ende diesen Jahres ans Netz.

 

22.09.2014

Der Gemeinderat hat in seiner Sondersitzung vom 22.09.2014 folgende Beschlüsse zum weiteren Vorgehen in Sachen Windkraft getroffen.

 

31.07.2014

Mit Bescheid vom 31.07.2014 genehmigte das Landratsamt Starnberg den Bau der vier von der Gemeinde Berg beantragten Windenergieanlagen in den Wadlhauser Gräben.

 

Somit ist der vorerst wichtigste Meilenstein für die Windenergie in Berg erreicht.

 

Der Gemeinderat von Berg wird sich nun abschließend mit der Frage der Wirtschaftlichkeit beschäftigen. Wenn dieses Ergebnis positiv ausfällt, wird die Gemeinde Berg prüfen, ob mit einer noch zu gründenden Gesellschaft der Bau und dann der Betrieb der Anlagen verwirklicht werden soll.

 

Mit Entscheidungen hierzu ist im Herbst d.J. zu rechnen.

 

 

18.02.2014

Am 18.02.2014 fand eine nichtöffentliche Gemeinderatssitzung zum Thema „Windenergie in Berg“ mit folgenden Themen statt:

  • Sachstand zur Bauleitplanung in der Konzentrationszone für Windenergie in den Wadlhauser Gräben
  • Sachstand zur Infrastruktur (Zuwegung, Erschließung, etc.)
  • Sachstand zur saP (spezielle artenschutzrechtliche Prüfung)
  • erste Wirtschaftlichkeitsberechnung
  • Antragstellung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG)


Der Gemeinderat beriet unter fachlicher Begleitung des Ingenieurbüros Sing, der Kanzlei Kappellmann, der Kanzlei Döring Spieß und dem Planungsbüro NRT in der genannten Sitzung über das weitere Vorgehen. Insbesondere beschloss der Gemeinderat von Berg mit großer Mehrheit, dass die Gemeinde Berg nun einen konkreten Antrag auf Genehmigung von vier Windenergieanlagen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) stellen wird. Die Antragstellung erfolgt voraussichtlich im März 2014.

Der Gemeinderat von Berg ist weiterhin überzeugt, ein sinnvolles, wichtiges und nachhaltiges Projekt weiterzuführen. Die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingen hierfür sind nach wie vor positiv.

Mit der Antragstellung auf Genehmigung von vier Windenergieanlagen in den Wadlhauser Gräben ist die endgültige Entscheidung für den tatsächlichen Bau noch nicht getroffen. Nach Vorliegen der Genehmigung erfolgt eine abschließende Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Abhängig von deren Ergebnis entscheidet der Gemeinderat von Berg dann über das weitere Vorgehen.

In der oben genannten Sitzung wurden u.a. folgende Fragen von allgemeinem Interesse diskutiert:


Frage: Warum gilt die 10 H Regelung der Bayerischen Staatsregierung nicht?

Die „10 H Regelung“ ist keine Regelung. Sie ist weder geltendes Recht noch ist zu erwarten, dass sie so kommt, wie es Ministerpräsident Seehofer im letztjährigen Wahlkampf formuliert hatte. Der politisch motivierte Wunsch, ohne konkretere Abstufung einfach die zehnfache Anlagenhöhe als Mindestabstand zur Bebauung einhalten zu müssen, begegnet massiven rechtlichen Bedenken. Tatsache ist lediglich, dass man in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 eine sogenannte Länderöffnungsklausel in das bundesgesetzlich geregelte Baurecht aufnehmen wird. Das haben die Regierungsparteien im Koalitionsvertrag vereinbart. Ob und wie die Länder diese dann konkret handhaben werden, ist bis dato noch nicht klar.


Frage: Weht nun genug Wind oder nicht?

Nach wie vor ist zu erwarten, dass die vier Windenergieanlagen in den Wadlhauser Gräben genug Energie in das Netz einspeisen werden, um die Gemeinde Berg rechnerisch mit der nötigen Energie zu versorgen. Das sagen uns zwei unabhängige Gutachten und eine Messung. „Rechnerisch“ bedeutet, dass über das Jahr gerechnet in etwa soviel Energie in das Stromnetz eingespeist wird, wie die Gemeinde Berg im gleichen Zeitraum verbraucht. Es heißt jedoch nicht, dass in Berg bei Windstille die Lichter ausgehen.


Frage: Können die vier Windenergieanlagen wirtschaftlich betrieben werden?

Je weiter das Projekt fortschreitet, desto konkretere Zahlen können in die Wirtschaftlichkeitsberechnung einfließen. Das sich ergebende Bild zeigt immer verlässlicher, ob sich die Windenergieanlagen in den Wadlhauser Gräben rechnen oder nicht.

Die Ergebnisse der anstehenden Gesetzesänderung zum EEG werden natürlich genauso eingerechnet wie u.a. die tatsächlichen Anschaffungs- und Baukosten, die Kosten für die Zuwegung, Finanzierungskosten und selbstverständlich die lt. Gutachten und Messung zu erwartenden Windstärken. Darüber hinaus wird mit entsprechenden Risikoabschlägen kalkuliert. Damit ist die Wirtschaftlichkeit z.B. nicht schon dadurch gefährdet, dass über einen längeren Zeitraum der Wind unterdurchschnittlich stark weht.

Die Antwort lautet aus heutiger Sicht „ja“. Zum Zeitpunkt der Entscheidung ob gebaut wird oder nicht, wird die Frage erneut beantwortet werden und zwar mit den dann bekannten Zahlen.


Frage: Procon ging pleite und war ein „Großer“. Warum kann das bei den geplanten Anlagen in Berg nicht passieren?

Der wirtschaftliche Betrieb von Windenergieanlagen an sich und das „In-Aussicht-Stellen“ von hohen Renditen sind zu unterscheiden.

Procon hatte ein völlig anderes Geschäftsmodell und ist allein deshalb schon nicht vergleichbar. Procon finanzierte seine Anlagen überwiegend durch Ausgabe von Genussrechten. Diese können jederzeit von den Anlegern wieder abgezogen werden. Procon musste beständig wachsen, um die Kapitalgeber zu befriedigen. Diese erwarteten garantierte 8 % Rendite. Als das Wachstumspotenzial ausgeschöpft war mussten die Renditen zwangläufig zurückgehen. Die Kapitalgeber zogen ihre Genussrechte zurück. Die Folge war die Insolvenz.

Die Windenergieanlagen in Berg werden ohne irgendeine Wachstumskomponente finanziert. Sie müssen sich aus dem eigenen Betrieb heraus rentieren, ohne dass „frisches Geld“ aus ständig neuen Projekten in das Projekt fließt um dieses zu finanzieren.


Frage: Warum baut man nicht einfach weniger hohe Windräder?

Tatsache ist, dass mit einer geplanten Nabenhöhe von rund 140 m die Luftschichten erschlossen werden, die vielversprechende Windstärken und entsprechende Häufigkeiten aufweisen. Niedriger gelegene Luftschichten bieten deutlich weniger Energieausbeute. Solche Anlagen wären nicht rentabel. Der Eingriff in den Wald einerseits und die Ausbeute an Energie andererseits wären nicht mehr ausgewogen.

Durch die geplanten 140 m Nabenhöhe werden auch die Auswirkungen der rauen Geländeoberfläche (Waldgebiet) minimiert.

Daher ist es notwendig, entsprechend hohe Anlagen zu planen.

 

06.08.2013

Nach dem Ausscheiden der Stadtwerke München aus dem Projekt "Windenergie Berg" musste die Gemeinde Berg durch einen neuen Partner sicherstellen, dass das Projekt im Sinne der Gemeinde vorangebracht wird. Aus Sicht der Verwaltung erschien es zielführend, das Projekt mit dem Ingenieurbüro Sing weiterzuführen.


Mit folgenden Tätigkeiten wurde das Ingenieurbüro Sing beauftragt:

 

  • Projektbetreuung und –beratung (u. a. Standortkonfiguration, Zuwegungskonzept)
  • enge Begleitung der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP)
  • Erstellung der Genehmigungsplanung
  • Durchführung des kompletten EU-Ausschreibungsverfahrens für die geplanten Anlagen
  • enge Begleitung aller baurechtlichen Belange (z. B. Bauleitplanung) in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Spiess, Kanzlei Döring

 

06.08.2013

Die Gemeinde Berg sieht es als erforderlich an, das Projekt "Windenergie in Berg" in der jetzigen Phase bis zum Bau der Anlagen enger an sich zu ziehen. Insofern wurde die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken München (SWM) gelöst. Eine zukünftige erneute Zusammenarbeit mit den SWM für die Phase des Betriebs schließen wir nicht aus.

 

12.12.2012

In den vergangenen Monaten wurden im Bereich der Wadlhauser Gräben, am Ostufer des Starnberger Sees, Messungen zum Windaufkommen vorgenommen. Dabei wurden von den beauftragten Experten mit dem Laser in Bodennähe die realen Windgeschwindigkeiten erhoben.

 

Die nun ausgewerteten Ergebnisse der Windmessungen bestätigen und ergänzen die bestehenden Prognosen der Windgutachten, die von zwei unabhängigen Gutachterbüros erstellt wurden. Mit den aktuellen Messungen konnten die Fachleute Geschwindigkeiten von über fünf Metern pro Sekunde nachweisen. Windgeschwindigkeiten in diesem Bereich sind Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb von Windenergieanlagen.

 

Der Gemeinderat berät im Januar kommenden Jahres über das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit den geplanten Windrädern in den Wadlhauser Gräben.

 

Eine Zusammenfassung der Untersuchungen mit den genauen Werten finden Sie im Download-Service mit dem Titel "Zusammenfassung der Ergebnisse der Windmessung".

 

04.06.2012

Aktuell werden im Bereich der Wadlhauser Gräben Wind-Messungen durchgeführt. Dabei kommt modernste Technik zur Anwendung: Das so genannte LIDAR-Verfahren. Bei der LIDAR-Messung werden mit einem gerichteten Laser exakte Winddaten dort gewonnen, wo der Wind seine Arbeit verrichtet, auf Höhe der Nabe und der Rotorblätter.

Diese Windmessungen, die über mehrere Wochen durchgeführt werden, sollen die bereits im vergangenen Jahr erstellten unabhängigen Windgutachten zweier Experten-Büros präzisieren, so dass ein möglichst genaues Modell der Windsituation vor Ort entsteht.

 

Um genaue Aussagen zum erwarteten Windertrag und damit der Wirtschaftlichkeit einer Windenergieanlage machen zu können, werden viele verschiedene Einflussgrößen berücksichtigt und unterschiedliche Methoden der Datengewinnung angewandt. In das Modell fließen neben verschiedenen Messungen zum Beispiel auch die Leistungskurve der geplanten Anlage sowie Einflüsse durch Gelände und Bewuchs (die so genannte Rauigkeit) ein.

 

Für sich allein betrachtet haben daher einzelne Messungen oder Einflussgrößen keine verwertbare Aussagekraft. Die Messung der Windgeschwindigkeit am möglichen Standort ist also nur eine Größe, die in das Modell für ein Gesamtbild einfließt. Die Windmessung ist ein Teil des gesamten Windgutachtens.

 

Für die Beurteilung der Energieausbeute eines Windrades ist es zudem wichtig, zwischen der durchschnittlichen Windgeschwindigkeit und den erreichbaren Spitzengeschwindigkeiten zu unterscheiden. Warum, können Sie hier nachlesen.

Methodisch nicht sinnvoll sind Messungen der Windgeschwindigkeit am Boden oder in einer geringen Höhe, z.B. in 10 m oder 20 m, um dann diese Ergebnisse für die Höhe eines Windrades hochzurechnen. Eine solche Hochrechnung birgt wegen der vielen Einflussgrößen, die nicht berücksichtigt werden, ein hohes Fehlerpotenzial. Ein solches Vorgehen ist daher viel zu ungenau und letztlich ohne Wert für ein aussagekräftiges Windgutachten.

 

Genauere Informationen zum Thema Windgutachten finden Sie hier!

 

31. Mai 2012

Die Gemeinde Berg unterzeichnete im Mai mit den Bayerischen Staatsforsten den Standortsicherungsvertrag für die Wadlhauser Gräben. Das umfangreiche Vertragswerk das nach intensiven und langen Verhandlungen zustande kam, ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Windenergienutzung in Berg.

 

Mit der Standortsicherung ist gewährleistet, dass die Gemeinde Berg in den maßgeblichen Arealen der Wadlhauser Gräben das Vorrecht hat, Windenergieanlagen zu errichten.

 

Auch in diesem Punkt gilt also: Das bleibt in unserer Hand!

 

Die erfolgreiche Vereinbarung mit den Bayerischen Staatsforsten nimmt jedoch keine Entscheidung vorweg, insbesondere nicht die Wirtschaftlichkeitsberechnung, die Ergebnisse der Windmessung oder die konkreten Antragsverfahren für die Anlagen.

 

02. April 2012

In seiner Sitzung vom 27. März 2012 hat der Gemeinderat Berg den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 88 "Waldhauser Gräben" gefasst.

 

Der Bebauungsplan gilt für den Bereich der gesamten Konzentrationsfläche Windenergie, wie sie mit der aktuellen 25. Änderung des Flächennutzungsplanes dargestellt wird.

 

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes wird der Gemeinde Berg eine konkrete planungsrechtliche Steuerung im Zusammenhang mit der Errichtung von Windenergieanlagen im Bereich der Konzentrationsfläche ermöglicht.

 

Auf dieser Grundlage kann die Gemeinde nun im Rahmen des Bauleitplanverfahrens die Art und das Maß der baulichen Nutzung exakt festlegen. So kann z.B. die Ausweisung eines Sondergebiets Windenergie (SO Windenergie) oder eine Höhenbeschränkung der Windenergieanlagen erfolgen.

 

(Bei Rückfragen zur Bauleitplanung können Sie sich gerne an Frau Neubert, Tel. (08151) 5 08-29 wenden. )

 

16. Februar 2012

Am 14. Februar hat die Regierung von Oberbayern den sachlichen Teilflächennutzungsplan zwecks Standortfestlegung für Windenergieanlagen der Gemeinde Berg genehmigt. Damit ist der Teilfächennutzungsplan offiziell wirksam. Der Teilfächennutzungsplan samt Begründung und zusammenfassender Erklärung über die Art und Weise wie die Umweltbelange und die Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung in dem Flächennutzungsplan berücksichtigt wurden, und aus welchen Gründen der Plan nach Abwägung mit den geprüften, in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten gewählt wurde, kann während der allgemeinen Dienststunden im Rathaus eingesehen werden. Die Gemeinde erteilt zudem auf Wunsch Auskunft über den Inhalt.

 

Noch bis zum 30.03.2012 ist das Ergebnis der Prüfung, der während der öffentlichen Auslegungen zur Aufstellung eines sachlichen Teilflächennutzungsplans zwecks Standortfestlegung für Windenergieanlagen vorgebrachten Stellungsnahmen  in der Gemeinde ausgelegt und kann während der offiziellen Öffnungszeiten eingesehen werden.

 

Die PDF-Dokumente der Bekanntmachungen stehen Ihnen unter Aktuell / Bekanntmachungen zum Download zur Verfügung.

 

1. Februar 2012

Im Landkreis Starnberg stehen 71 % der Fläche – inklusive Seen – unter Landschaftsschutz, unterteilt in vier Gebiete mit jeweils eigener Landschaftsschutzverordnung. Die Verordnung zu einem Landschaftsschutzgebiet enthält Verbote und Genehmigungsvorbehalte, die den Landschaftsraum vor Schädigung beispielsweise durch Baumaßnahmen oder Infrastrukturmaßnahmen schützen. Damit die kommunalen Teilflächennutzungspläne zur Ausweisung von Konzentrationsflächen für Windenergieanlagen verabschiedet und bei der Regierung von Oberbayern zur Genehmigung eingereicht werden können, bedarf es daher der Änderung der vier Landschaftsschutzgebietsverordnungen. Der Kreistag beschloss in seiner Sitzung vom 30. Januar 2012 die erste Änderung für die Zone am Ostufer des Starnberger Sees. Damit unterliegen Windenergieanlagen innerhalb der Konzentrationsflächen künftig nicht mehr dem Bauverbot.

 

In einer Sondersitzung des Gemeinderates von Berg am 31. Januar 2012 konnte vor dem Hintergrund des Kreistagsbeschlusses der Teilflächennutzungsplan zur Windenergie einstimmig verabschiedet und anschließend bei der Regierung von Oberbayern zur Genehmigung eingereicht werden. Die Genehmigung der Regierung steht derzeit noch aus, mit ihr wird allerdings zeitnah gerechnet. Mit anschließender Veröffentlichung dieser Genehmigung wird der Teilflächennutzungsplan wirksam. Die Zulässigkeit von Windenergieanlagen wird demzufolge auf die Darstellung der Konzentrationsflächen für Windenergieanlagen im Flächennutzungsplan beschränkt.

 

Für eine weitere planerische Steuerung und eine konkrete Standortfestlegung der Windenergieanlagen wird die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich, der in den nächsten Monaten durch die Gemeinde Berg erarbeitet werden wird.

 

Berg ist mit dem Beschluss vom Dienstag die erste Gemeinde im Landkreis Starnberg, die ihren Teilflächennutzungsplan zur Windenergie verabschieden konnte.

 

Ab dem Frühjahr soll darüber hinaus mittels Infrarot vier Monate lang bis zu einer Höhe von 140 m (Nabenhöhe der Windanlagen) gemessen werden. Es wird von Windgeschwindigkeiten von 6 bis 6,8 Meter pro Sekunde ausgegangen.

 

 

 5. Januar 2012

Am 4. Januar 2012 fasste der Gemeinderat in einer Sondersitzung 114 einstimmige Beschlüsse zu Einwendungen und Anregungen im Zusammenhang mit dem Teilflächennutzungsplan TFNP), der im Rahmen der geplanten Windkraftnutzung in der Gemeinde Berg aufzustellen ist. Dabei wurden Eingaben von Privatleuten, Verbänden und Behörden behandelt und ggf. in den Plan mit Unterstützung von Architekten und Landratsamt eingearbeitet. Verschiedene Einwendungen bzw. Anregungen zogen keine Veränderung im Entwurf des TFNP nach sich, da sie für die Erstellung eines TFNP nicht relevant sind und im Rahmen des Genehmigungsverfahrens von Gesetzes wegen geprüft werden. Es folgt nun die vierte Auslegung, des nun aktualisierten Entwurfs des TFNP mit der Möglichkeit neue Einwendungen und Anregungen einzureichen. Voraussichtlich am 31. Januar wird die abschließende Beratung im Gemeinderat stattfinden. Ziel ist es in dieser Sitzung den Feststellungsbeschluss zu fassen und diesen zur Genehmigung bei der Regierung von Oberbayern einzureichen.

 

 WEA 3

 

[Quelle: Heinz Waldukat]

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